Ommm...Alles wird gut

 

Dass ein Studium Stress bedeutet, kann, muss aber nicht sein. Jeder will etwas von Dir, jeder hat gute Tipps für dich. Du selbst musst nebenbei auch noch Dein Leben auf die Reihe bekommen. Dann kommt die Angst vor dem Versagen, der Druck steigt und der Teufelskreis beginnt. Stopp! Tief ein und ausatmen, alles wird gut!

 

So schnell fliegt keiner raus

Auch wenn es unter den Studenten immer wieder die Runde macht, so schnell fliegst Du aus Deinem Studienfach nicht raus. Klar, der Zeitdruck besteht, das lässt sich auch nur schwer ändern. Was du aber ändern kannst ist, wie du mit der Situation umgehst. Las dich nicht hetzen oder unter Druck setzen. Und denken daran: Den größten Druck macht man sich selbst.

 

Nach Hilfe fragen ist keine Schwäche

Überlege, wie zwingend die Zeitvorgaben deiner Studienordnung sind: Was passiert, wenn du sie nicht einhalten kannst? Hole Dir Rat bei Studienfachberatern oder bespreche deine Lage bei konkreten Zeitproblemen mit deinen Dozenten - meistens lassen die in besonderen Stressphasen mit sich verhandeln. Auch Fachschaften sind eine gute Anlaufstelle für Themen rund um das Studium.

 

But first let me take all the classes!

Wer zu schnell beginnt, dem geht vor dem Ziel die Puste aus. Auf die Dauer bringt dich ein Sprint nicht durch das ganze Studium.
Viele machen den Fehler, dass du gleich am Anfang des Studiums zu viele Vorlesungen und Kurse belegst. „Wenn ich nicht in den ersten Semestern die vorgegebenen Credit Points zusammenbekomme, schaffe ich das Studium nicht.“
Wenn dein Stundenplan aber schon mit Pflichtveranstaltungen überquillt, bleibt keine Zeit mehr für Wahlveranstaltungen – und Dir bleibt keine Zeit, herauszufinden, was dich wirklich interessiert.

 

Nimm dir Zeit für deine persönliche Orientierung

Veränderungen brauchen Zeit. Du musst dich in den ersten Semestern erst einmal an das System der Hochschule gewöhnen und dein neues Umfeld kennenlernen. Nimm diese Zeit bewusst als Orientierungsphase wahr und stress dich nicht selber. Überlege dir, wann für dich der Zeitpunkt da ist, für den Marathon zu trainieren oder einen Sprint einzulegen. 

 

Du bist nur gut, wenn Deine Noten gut sind

Dieser Spruch ist ja mindestens so alt wie Omas Blumenvase. Natürlich sind gute Noten wichtig und verhelfen Dir im besten Fall auch zu einem guten Job. Aber sie sind noch lange nicht alles. Durch Elite- und Begabtenförderung, Unirankings und Exzellenz-Initiativen wird das Gefühl verstärkt, ein Studium an sich sei nichts mehr wert, sondern werde erst durch seinen exzellenten Abschluss wertvoll. In der Wirtschaft wird zunehmend auf andere Qualifikationen als nur gute Noten geachtet. Wer selbstständig Aktionen organisiert, kreativ ist oder sich durch besondere Merkmale auszeichnen kann, der ist mindestens genauso interessant. Die Anspannung ist dennoch zu hoch und der Leistungsdruck droht dich zu ersticken?

 

Finde deine Talente

Versuche dich selbst von deinen anderen Qualitäten zu überzeugen und mache dir bewusst, was für weitere Talente in dir stecken. Wenn das auch nichts hilft, versuche es doch einmal mit autogenem Training oder Yoga. Und vergessen nicht: Die meisten Absolventen überzeugen mit ihrer Persönlichkeit nicht mit dem einser Schnitt.