Hilfe! Angst vor den Prüfungen

Bald ist es wieder soweit. Die Klausuren stehen vor der Tür und dich überfällt jetzt schon wieder die totale Panik.

Wie soll ich das bloß schaffen? Habe ich genug gelernt? Komme ich zeitlich ins Schleudern? Was ist, wenn ein Thema drankommt, das ich gar nicht kann? Was ist, wenn ich einen Blackout habe? Halte einen Moment inne und überlege Dir: Wovor genau habe ich eigentlich Angst? Keine Sorge, Ängste vor dem Versagen sind normal. Mit diesen Tipps kannst du dir selber helfen:

 

Angst haben wir alle.
Der Unterschied liegt in der Frage wovor.“

Frank Thiess

 

Wirklich Angst oder doch mehr eine Kopfsache?

Zunächst solltest du dir Gedanken darüber machen, wovor genau Du Angst hast. Angst, zu versagen? Angst, das Semester nicht zu schaffen? Angst, statt einer 1 eine 2 zu schreiben?

Notiere deine  Ängste und Gedanken auf einen Zettel und lesen ihn dir anschließend noch einmal durch. Ist deine Angst für dich selber nachvollziehbar und plausibel oder vielleicht doch zu dramatisch?

 

Was kann ich dagegen tun?

Falls dir deine Angst auf einmal etwas weniger massiv vorkommt, nehme sie dennoch wahr. Schreib deine Sorgen auf einen Zettel und hänge sie dir über deinen Schreibtisch. Jedes Mal, wenn du auf den Zettel schaust, wird dir deine Angst weniger schlimm vorkommen. Falls die Ängste aber ernst sind und bleiben, dann solltest du gezielt etwas dagegen tun. Unser Tipp: Mit jemandem darüber reden! Ob es die beste/r Freund/in oder deine Eltern sind, oder auch die Kommilitonen. Teile deine Ängste mit jemdandem, dem du vertraust! Du wirst schnell merken, dass oftmals allein schon das "darüber Reden" hilft. Durch die Perspektive einer anderen Person, wirst du vielleicht auch selber deine Perspektive zu deiner Prüfungsangst ändern.  Mit Komilitonen ist es am besten - ihr steckt alle in der selben Situation und könnt euch gegenseitig helfen - mit einem Gruppenlernen zum Beispiel! 

 

Was Sie sonst noch tun können

Wenn du Angst hast, nicht genug gelernt zu haben, dann setz dich noch einmal mit einem Kommilitonen hin und geht gemeinsam den Stoff durch! Vielleicht kann er dir auch Tipps geben, was noch wichtig sein könnte. Wenn du Angst hast, dass du in Zeitnot gerätst, dann üben zu Hause, in einem festgelegten Zeitrahmen Texte zu einem bestimmten Thema zu schreiben. So lernen du dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Für den akuten Fall in der Prüfung: Mach dir bloß keinen Stress: Schreib lieber langsamer, aber dafür alles, was du weißt, damit du wenigstens für das Geschriebene die volle Punktzahl bekommst. Wenn du Angst hast, dass ein anderes Thema abgefragt werden könnte, dann sprich auch hier mit verschiedenen Kommilitonen und überlegt euch gemeinsam, was alles drankommen könnte. Gründet Lerngruppen! Hast du Angst vor einem „Blackout“? Falls dies wirklich der Fall sein sollte, dann sprich noch vor der Prüfung mit deinem Dozenten über dein Anliegen. Verdeutliche ihm deine Situation - vielleicht bietet er dir an, die Prüfung zu verschieben.

Hilfe aus der Natur 

Es gibt Beruhigungstees, homöopathische oder rein pflanzliche Mittel aus der Natur, die zu 100 % verträglich sind. Sie unterstützen dich lediglich dabei, dein inneres Gleichgewicht wiederzufinden und nicht ganz so nervös zu sein. 

Die Kunst des Atmens

Probiere einmal die 4-7-8 Atemtechnik aus! Sie kostet nichts und hilft garantiert!

Durch die Nase einatmen und dabei bis 4 zählen. Den Atem anhalten und bis 7 zählen. Durch den Mund ausatmen und bis 8 zählen. Dabei die Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne an den Gaumen legen, sodass die Luft rechts und links von der Zunge mit einem leichten Rauschen entweicht. Leichter geht es, wenn die Lippen etwas gespitzt sind. Diesen Atemzyklus vier Mal wiederholen.

Und zu guter letzt: Glauben an Dich, Du wirst es schaffen!