7 Tipps, wie Sie richtig mit dem Studienabbruch umgehen

Ihr Studium ist doch nicht so das Wahre?
Sie haben sich etwas anderes darunter vorgestellt?
Die Noten zeigen jetzt auch keine Glanzleistungen auf?

Und wenn Sie ganz ehrlich sind, sind Sie sich auch nicht mehr sicher, ob ein Studium wirklich zu Ihnen passt.

Laut aktueller Schätzung sind es 60 000 bis 100 000 junge Menschen pro Jahrgang, die ihr Studium abbrechen.

 

Stress lass nach: Manchmal merkt man erst, nachdem man etwas ausprobiert hat, ob es einem liegt. Aber auch private Gründe können ausschlaggebend sein. Letztendlich sollten Sie ganz alleine entscheiden, was Sie tun möchten. Schließlich ist es Ihr Leben.

Doch was werden die Eltern, Freunde, Kommilitonen und ein potenzieller Arbeitgeber sagen, der den Studienabbruch in Ihrem Lebenslauf sieht? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie mit der Situation richtig umgehen.

 

  1. Eltern
    Natürlich werden Ihre Eltern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und vielleicht enttäuscht sein. Nachdem sie aber den ersten Schock überwunden haben, werden sie bestimmt hinter Ihnen stehen. Erklären Sie ihnen einfach ruhig und verständlich, warum Sie das Studium abbrechen wollen.

  1. Freunde
    Ihre Freunde kennen Sie. Im Normalfall muss Ihnen nichts peinlich sein. Wahrscheinlich haben sie schon längst mitbekommen, dass Sie mit Ihrem Studium nicht mehr glücklich sind. Falls nicht, nehmen Sie sich die Zeit und erklären Sie es ihnen. Sie werden bestimmt zu Ihnen halten und für Sie da sein.

  1. Kommilitonen
    Verständlich, dass es Ihnen unangenehm ist, wenn Ihre Kommilitonen mitbekommen, dass Sie das Studium abbrechen wollen. Aber wie viele von denen sind tatsächlich glücklich mit dem Studiengang? Seien Sie stolz auf sich, dass Sie genügend Mut haben, um zu Ihrer Entscheidung zu stehen und Ihr Glück auf einem anderen Weg zu finden.

  1. Professor
    Keine Sorge, Ihr „Prof“ wird Sie bestimmt nicht für einen Versager halten. Wie viele haben schon vor Ihnen das Studium abgebrochen und wie viele werden es noch nach Ihnen tun? Sie sind nicht der Einzige. Auch Ihr Professor wird wahrscheinlich ein klein wenig anerkennen, dass Sie den Mut hatten und nun hoffentlich den richtigen Weg gehen.

  1. Lebenslauf
    So ein Studienabbruch macht sich natürlich nicht ganz so gut im Lebenslauf. Begründen Sie Ihre Entscheidung im Anschreiben Ihrer Bewerbung plausibel, dann wird Ihr zukünftiger Arbeitgeber darüber hinwegsehen.

  1. Bewerbungsgespräch
    Mit Sicherheit wird der Personalleiter hier noch einmal auf Ihren Studienabbruch zurückkommen. Wichtig: Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Entscheidung und reden Sie sich nicht heraus! Erklären Sie Ihre Beweggründe und präsentieren Sie diese selbstbewusst. Damit zeigen Sie, dass der Studienabbruch überlegt und für Sie die beste Entscheidung war.

  1. Alternativen
    Wenn Sie noch nicht wissen, wie es weitergeht, dann schauen Sie doch einmal hier vorbei: elementare-vielfalt.de. Das Karriereportal „Elementare Vielfalt“ bietet viele Chancen und Optionen für Ausbildungsplätze und duale Studiengänge.

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