In der Ruhe liegt die Kraft.

Dauermüde, gestresst, leicht reizbar, keine Motivation? Klarer Fall von Überanstrengung und zu viel Stress.

Packen Sie sich an der eigenen Nase und fragen Sie sich: Ist dieser ganze Stress wirklich nötig? Was MUSS ich machen? Was KANN ich machen? Was kann ich dagegen machen?

Wenn Sie sich bis an Ihr Limit auspowern, haben Sie am Ende keinem geholfen. Ihre Familie wird Zuhause Ihre schlechte Laune aushalten müssen, Ihre Kollegen merken die gereizte Stimmung und Ihr Körper wird auch irgendwann streiken und Sie zur Ruhe zwingen. Aber muss es denn überhaupt so weit kommen?

 

Prioritäten setzen: Fragen Sie sich, was ist wirklich nötig, was kann ich abgeben oder verschieben? Dann haben Sie schon mal weniger Druck und dadurch mehr Zeit für andere Dinge.

Zeit ist wertvoll! Nehmen Sie sich Zeit. Zeit für kleine Pausen, in denen Sie es sich gut gehen lassen, Zeit für Familie und Freunde, Zeit für Dinge die Ihnen Spaß machen und gut tun. Wer hart arbeitet darf sich auch selbst belohnen!

Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.
(Friedrich von Schiller, deutscher Dichter, 1759 - 1805)

 

Egal ob im Studium, der Ausbildung, dem Praktikum oder dem Beruf. Versuchen Sie den Stress zu reduzieren und dafür mehr Lebensqualität zu gewinnen. Denn dafür ist das Leben zu kurz um irgendwann im Stress zu versinken.

Hier unsere Top 5 gegen Stress. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei!

Probieren Sie es aus!

 

Ein wichtiger Punkt vorweg: Erwarten Sie nicht zu viel von der Entspannung. Lernen Sie nach und nach Stress ab zu bauen und die Entspannung zuzulassen.

 

  1. Körperliche Bewegung

 

Egal welcher Art. Bewegung tut gut, baut Stress ab, bringt wieder mehr Sauerstoff ins Blut und hält nebenbei auch noch fit. Schnappen Sie sich Ihre Freunde und machen Sie eine Fahrradtour zum nächsten Badeweiher. Oder schlüpfen Sie in Ihre Badehose und ab ins Wasser (jetzt im Sommer nebenbei noch die totale Erfrischung!). Ihr Hund wird sich wahrscheinlich auch freuen, wenn Sie mal wieder eine große Runde mit ihm laufen gehen. Oder nehmen Sie beim nächsten Mal doch einfach die Treppe statt den Aufzug (Knackpogarantie!).

Ausreden gibt es in diesem Fall keine. Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu bewegen, nutzen Sie diese kostenlose Möglichkeit!

 

  1. Abtauchen in eine andere Welt

 

Nehmen Sie sich ein gutes Buch und tauchen Sie ein, in eine andere Welt. Vergessen Sie Ihren Stress und Ihre eigenen Probleme. Oder schauen Sie mal wieder einen Film, der Sie alles andere Drumherum vergessen lässt. Für die Musikliebhaber unter uns: Egal ob klassische Musik, Naturklänge, oder doch Rammstein, Musikanlage an- und Gedanken abschalten.

 

  1. Du bist was du is(s)t

 

Achten Sie auf die richtige Ernährung. Ob man es glauben mag oder nicht, aber die richtige Ernährung macht viel aus. Kochen Sie selbst, nehmen Sie sich die Zeit dafür. Sehen Sie es als kleine Kreativpause. Ernähren Sie sich abwechslungsreich und gesund (natürlich gehört der Döner genauso ab und zu zum Speiseplan wie die Tiefkühlpizza, aber achten Sie darauf, dass dies eher die Ausnahme bleibt).

Falls Sie sich selbst als Kochmuffeln beschreiben würden oder Ihnen die Kreativität fehlt, dann schauen Sie doch mal in unseren Artikel „Guten App(etitt)“ und laden sich eine der tollen Koch-Apps, wie chefkoch.de oder 321koch.tv, hier runter.

 

  1. Schlaf ist scha(r)f!

 

Im Grunde allgemein bekannt. Der Körper braucht optimaler Weise zwischen 7-8h Schlaf in der Nacht. Bekommt er die nicht, fängt er relativ schnell an ein Schlafdefizit aufzubauen, das Sie irgendwann gar nicht mehr abbauen können. Zudem wird der Körper Sie bei zu langem Schlafen mit noch mehr Müdigkeit und Kopfschmerzen bestrafen. Sehen Sie zu, dass Sie täglich genügend Schlaf bekommen und wenn doch mal die ein oder andere Nacht durchgefeiert oder gearbeitet wird, dass Sie den Schlaf möglichst schnell wieder aufholen, jedoch nicht mehr als die bereits genannten 7-8h zu schlafen.

 

Ein weiterer Tipp: Für die ganz Harten, die meinen diesen Tipp mit dem Schlafen übergehen zu können. Gönnen Sie sich wenigstens kurze „Powernaps“:

Legen Sie sich hin und nehmen Sie einen Gegenstand in die Hand mit ausgestrecktem Arm (Der Arm sollte über die Bett-/Stuhl-/Sofakante hängen.), entspannen Sie sich und schlafen Sie ein. Wenn Ihnen der Gegenstand aus der Hand auf den Boden fällt (und Sie im besten Fall davon wach werden!), stehen Sie auf und machen Ihre Tätigkeit weiter. Dann hat sich Ihr Körper nämlich genügend Energie geholt bevor er in die Tiefschlafphase gefallen ist.

 

  1. “Take a breath and let it go”

 

Auf die richtige Atemtechnik kommt es an. Versuchen Sie immer wieder zwischen drin bewusst auf Ihre Atmung zu achten. Atmen Sie tief und langsam durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Wiederholen Sie dies. Probeiren Sie Ihre Atmung zu verlangsamen und spüren Sie wie der Sauerstoff in Ihren Körper gelangt.

Bei besonderen Stresssituationen hilft die 4-7-8-Atemtechnik:

Durch die Nase einatmen und bis 4 zählen. Den Atem anhalten und bis 7 zählen. Durch den Mund ausatmen und bis 8 zählen. Dabei die Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne an den Gaumen legen, sodass die Luft rechts und links von der Zunge mit einem leichten Rauschen entweicht. Leichter geht es, wenn die Lippen etwas gespitzt sind. Diesen Atemzyklus vier Mal wiederholen.

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