MINT-Studiengänge mit TOP-Chancen für einen Berufseinstieg!

Mit dem Abitur ist der Grundstein für eine berufliche Karriere gelegt. Nun steht die Entscheidung für das passende Studium an, um die Weichen für die weitere Zukunft zu stellen. Doch welcher Fachbereich bietet die besten Aussichten auf eine spannende und zukunftssichere Arbeit mit guten Perspektiven?

Ein sogenannter MINT-Beruf ist hier eine sehr gute Wahl! Und nein, wir sprechen hier nicht von der Modefarbe 2016! Es geht um die Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. MINT umfasst klassische Bereiche wie Maschinenbau und Elektrotechnik, Mechatronik, Medizin, Biotechnologie, Biophysik, technische Physik und Chemie. Eben genau die Branchen, in denen es Deutschland aktuell und auch langfristig massiv an Fachkräften mangelt.

Fachkräftemangel

Aufgrund der fehlenden Absolventen aus MINT-Studiengängen sieht die deutsche Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Zwar gilt Deutschland nach wie vor als Land der Ingenieure und das Gütesiegel »Made in Germany« geniesst weiterhin einen ausgezeichneten Ruf. Doch um diese hohen Standards zu halten und auch in Zukunft im internationalen Vergleich diese Top-Position zu verteidigen, muss sich schnell etwas ändern. Deutschland braucht dringend Nachwuchsfachkräfte!

 

Niedriger Numerus Clausus (NC)

Prinzipiell kann jeder in MINT-Studiengängen studieren. Der NC ist, soweit vorhanden, oft niedrig. Die Kapazitäten für eine große Studentenzahl sind an den meisten Hochschulen gegeben. Doch das Studium gehört zu einem der härtesten und verlangt weitreichende, mathematische Kenntnisse. Gerade die ersten Semester, stellen die Studierenden vor eine große Herausforderung, die nicht selten zum Studienabbruch führt. In den Bereichen Mathematik und Informatik hängt z.B. rund jeder Dritte vorzeitig sein Studium an den Nagel – und das trotz zahlreicher Möglichkeiten, die von den Hochschulen in Form von Nachhilfe und Lerngruppen geboten werden.
Neben Unterstützung beim Vertiefen der Mathematikkenntnisse, kommen Studenten auf ihre Kosten, die trotz der hohen Anforderungen beim Lernpensum noch Kapazitäten frei haben. Sie können Zusatzseminare belegen und so weitere Qualifikationen und Zertifikate erlangen, die ihnen später den schnelleren Karriereaufstieg ermöglicht.

Ist ein Master ein Muss?

Während es im Grundstudium der MINT-Fächer hauptsächlich um Mathematik geht, werden im Masterstudium erweiterte Themengebiete und Vertiefungen behandelt. Eine Master ist demanch eine gute Entscheidung. Insbesondere, wenn eine Promotion folgt.

Die Promotionsphase: Das exakte Arbeiten

Für eine angestrebte Leitungsfunktion ist eine Promotion sinnvoll. Ein Master mit entsprechender Spezialisierung wird von Arbeitgebern gern gesehen. Vielfach fördern und begleiten Unternehmen Studenten thematisch und finanziell. Übrigens, eine Unternehmensbezogene Masterarbeit bietet gute Chancen, sich schon frühzeitig mit einem Unternehmen zu verknüpfen. Auch mit Aussicht auf einen Berufseinstieg. Diese Fähigkeit ist gerade im späteren Berufsleben essentiell und wird während der Promotionsphase stark ausgebaut.


Fast Track Promotion

Für diejenigen, für die die Studienzeit zu lang ist, gibt es die Möglichkeit den Master zu überspringen und direkt zu promovieren. Kandidaten, die sich auf solch eine Stelle bewerben, werden hier zunächst in ein einjähriges Vorbereitungsstudium aufgenommen.
Die Promotion ist in diesem Fall parallel zum Master möglich. Dies bietet den Vorteil, dass sich das Studium trotz verkürzter Studienzeit mit der dritten akademischen Stufe abschließen lässt. Studenten, die diesen Weg einschlagen, müssen sich auf dieses Programm nach dem zweiten Semester bewerben. Der klare Vorteil ist das Erreichen eines hohen Bildungsgrads in kurzer Zeit.


Auslandssemester

Wer sich entschlossen hat, ein MINT-Studium zu absolvieren, sollte unbedingt ein Auslandssemester im englischsprachigen Raum in seine Studienzeit integrieren. In keinem anderen Fach ist Auslandserfahrung gleichzeitig so selten, aber auch so wichtig wie in den MINT-Fächern. Gerade, wenn man in der Forschung oder auch international tätig werden möchte.


Wie wichtig ist die Abschlussnote?

Auch im MINT-Bereich ist neben der Spezialisierung und der fachlichen Ausrichtung des Dissertationsthemas die Abschlussnote entscheidend, um später eine gute Position in einem grossen und international tätigen Unternehmen zu erreichen.

Entsprechen die Abschlussnoten nicht ganz den Erwartungen, empfiehlt sich die Bewerbung bei etwas mittelständischen Unternehmen. Für diese Unternehmen zählen unter Umständen auch andere Kompetenzen, nicht nur die Abschlussnote.

Wie sicher ist ein erfolgreicher Berufseinstieg?

Wer sich für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik entscheidet und in die Wirtschaft gehen möchte, kann sich auf einen chancenreichen Berufseinstieg freuen. Der Fachkräftemangel ist groß. Nur durch internationale Fachkräfte konnte in den letzten Jahren ein leichtes MINT-Beschäftigungswachstum ermöglicht werden. Hinzu kommt, dass viele Experten, die in diesem Bereich tätig sind, in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen werden. So ist laut »MINT-Frühjahrsreport 2015« des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, jeder 5. MINT-Beschäftigte in Ostdeutschland im Schnitt mindestens 55 Jahre alt.

Die Wahl eines MINT-Studiengangs ist demnach eine zukunftssichere Entscheidung. Optimale Jobchancen, in der Regel gute Einstiegsgehälter und unbefristete Verträge - das ist in der heutigen Zeit ein keine Selbstverständlichkeit. Die MINT-Studiengänge sind eine Chance, die ihr nicht verpassen solltet!

Tags