5 Foodtrends für die Foodies von morgen

Liebe Foodies, das Jahr 2018 macht bald Halbzeitpause und der Sommer ist schon fast da. Vielleicht habt Ihr bis jetzt nur Burger, Pommes, Pizza und Aufläufe mit dicker Käsebeschichtung gemampft (Zwinker-Smiley) und habt jetzt ein schlechtes Gewissen? Dann wären unsere aktuellen Foodtrends für euch perfekt. Einfach ideal, um damit den Rest des Jahres gut und gesund durch die Jahreszeiten zu kommen.

Foodtrend Nummer 1: Pseudogetreide

Für alle Menschen mit Unverträglichkeiten von Weizen und Gluten ist dieser Foodtrend ein alter Hut. Aber falls ihr es noch nicht gehört habt: Pseudogetreide sind solche Getreidesorten, die sich ähnlich wie Getreide verarbeiten lassen, aber nicht zur Familie der echten Getreidesorten (Poaceae) zählen. Die wichtigsten Pseudogetreidearten sind Quinoa, Buchweizen und Amarant. Die Samen sind reich an Eiweiß, Stärke, Mineralstoffen und auch Fetten. Allen Pseudogetreiden fehlt es an Gluten, weshalb sie sich als Diätspeisen empfehlen, zum Beispiel bei einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

Foodtrend Nummer 2: Superfood

Auch wenn niemand genau weiß, was Superfoods wirklich sind, sind sie “in aller Munde”. Dazu zählen Beere, Samen und Früchte, die teilweise exotisch sind und in unseren Breitengraden nicht wachsen. Chia-Samen sollen ähnlich wie Leinsamen besonders viele ungesättigte Fettsäuren enthalten. Goji-Beeren und Açaífrüchte sollen viele freie Radikale (Antioxidantien), Vitamine und Mineralstoffe liefern.

Unsere heimischen Heidelbeeren liefern besonders viele Stoffe (Anthocyane), die gegen Krebszellen wirken sollen. Außerdem stärken sie deine Gedächtnisleistung. Du siehst: Um sich gesund zu ernähren, muss man nicht unbedingt um den halben Globus reisen. Ein Blick in die heimische Küche reicht aus.

Foodtrend Nummer 3: Detox

Detox bedeutet im Deutschen so viel wie “Entgiften”. Detoxkuren sollen den Körper reinigen und den menschlichen Organismus anregen. Manche machen das ein Mal pro Woche, andere ein oder zwei Mal im Jahr. Im Grunde ist eine Detoxkur nichts anderes als Fasten: Die Ernährung wird zeitweise umgestellt und es steht mehr Gemüse, Obst und ballaststoffreiche Nahrung auf dem Speiseplan. Und viel trinken nicht vergessen!

Auch Rohkost, Kräutertees und verschiedene Wellnessanwendungen wie Massagen und Bäder kommen ergänzend zum Einsatz. Auf tierische Produkte sowie Rauchen und Alkohol wird oft ganz verzichtet. Das ist natürlich super! Aber die Wirkung von längeren Detoxkuren ist aus ernährungstechnischer Sicht nicht wissenschaftlich belegt. Zudem können Detoxkuren unter Umständen zu Nährstoffmangel führen.

Foodtrend Nummer 4: Food Pairing

Mit Foodpairing wird euch garantiert nie langweilig. Ihr kombiniert einfach Aromen, die zusammen passen. Süß, sauer, bitter, salzig und umami sind im Angebot. Umami ist übrigens ein Geschmack, der als herzhaft-intensiv beschrieben wird und die vier bekannten Geschmäcker ergänzt. Der Foodtrend stammt aus der internationalen Sterneküche, kann aber ebenso gut zuhause umgesetzt werden. Wie würden euch Erdbeeren mit Schokolade und Basilikum schmecken? Oder gekochter Kürbis mit Apfelscheiben und Haselnüssen? Probiert’s doch mal aus!

Foodtrend Nummer 5: Hybrid-Food

Dieser Foodtrend wurde in einer Bäckerei in New York erfunden. Die Idee: Man kombiniert bestehende Speisen miteinander - auch bei der Namensgebung. So entsteht ein Cragel als Kombination aus Bagel und Croissant. Oder ein Cronut aus Donut und Croissant. Hybrid-Food kann jedoch auch in anderen kulinarischen Küchen entstehen und ist nicht auf süßes Gebäck beschränkt. Auch hier gilt: Probieren geht übers Studieren - zumindest was das Essen und nicht die Karriere angeht.