Stellenanzeigen - mit fünf Tipps die richtigen Stellenanzeigen finden

Wie findet ihr aktuelle Stellenanzeigen? Wo fangt ihr damit am besten an? Und warum ist Vitamin B beim Thema Job und Karriere so wichtig? Wir zeigen die “the big five” der wichtigsten Tipps, wie ihr die richtigen Stellenanzeigen findet.

 

1. Ein Blick in die Zeitung lohnt sich

 Mancher Bewerber ist so auf das Netz fokussiert, dass er den Blick in die Print-Stellenmärkte vergisst. Dabei gibt es viele Firmen, die ausschließlich in Zeitungen inserieren. Bei vielen Stellen führt kein Weg an der Lokalzeitung vorbei - zumal viele Firmen gar keine Jobausschreibungen ins Netz stellen. Andere überregionale Zeitungen und Wochenzeitungen sind zum Beispiel für Stellen im Wissenschaftsbereich die ersten Anlaufpunkte. Für Minijobs oder Praktika können auch schwarze Bretter und Flyer hilfreich sein. Also legt zwischenzeitlich mal das Smartphone weg und durchforstet auch "analoge Stellenanzeigen".

 

2. Branchenspezifische Jobbörsen

Die passendsten Jobangebote finden Bewerber häufig bei Jobbörsen, die sich auf einzelne Branchen spezialisiert haben. Unsere Stellenbörse für die Chemie-Branche in Baden-Württemberg ist das beste Beispiel: Hier findet ihr alles rund um den Bereich MINT. Ausschließlich an Naturwissenschaftler richtet sich jobvector.de, während Medienleute und Kreative sich beispielsweise bei dasauge.de umsehen. Um die für den eigenen Bereich relevanten Jobbörsen herauszubekommen, fragt man am besten bei Kollegen oder dem jeweiligen Branchenverband nach. 

 

3. Firmen-Homepages sollten dein “Daily-Buddy” werden

Manche Firmen stellen ihre Gesuche ganz bewusst nicht in Jobbörsen ein, weil sie befürchten, anschließend Hunderte von Bewerbungen sichten zu müssen und zudem sind einige Jobbörsen auch kostenpflichtig. Also: eine Liste erstellen mit den Firmen, die für euch interessant sind und regelmäßig die Jobangebote durchforsten. Es gibt auch sogenannte “Meta-Suchmaschinen”, die darauf spezialisiert sind, Firmen-Homepages und Stellenbörsen zu durchsuchen: Diese sind jobscanner.deyovadis.de oder jobsuma.de. Im Prinzip ist auch die Google-Suche eine Meta-Suchmaschine für Jobs, da Google die Jobfunktion "Google for Jobs" dieses Jahr eingeführt hat. Zum Testen könnt ihr einfach eine Jobbeschreibung wie "Chemiker Job" und einen Ort wie "Stuttgart" eingeben. Weitere Filter wie Entfernung zum Wohnort oder Voll- und Teilzeit können ebenfalls gesetzt werden

 

4. Ein Hoch auf Vitamin B

Wer gezielt Freunde und Bekannte über seine Jobsuche informiert, erfährt mitunter von ganz unverhofften Gelegenheiten. Wichtig ist also, dass man im Bekanntenkreis publik macht, dass man eine neue Stelle sucht. Viele Stellen gehen unter der Hand weg, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden. 

Wenn ihr niemanden kennt, der bei eurem Traumunternehmen arbeitet, macht euch keine Sorgen – mit der richtigen Nachricht an die richtige Person könnt ihr eventuell auch über Umwege eine Empfehlung erhalten. Hier können soziale Netzwerke eine riesige Hilfe sein: Dort könnt ihr einfach mal nachfragen, ob das Unternehmen aktuell auf der Suche ist und wer ein passender Ansprechpartner sein könnte. 

 

5. Soziale Netzwerke

Eine andere Möglichkeit, passende Stellenangebote zu finden, bieten die Jobbörsen von beruflichen sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. Wer auf Jobsuche ist, hat hier am besten ein aktuelles, gut gepflegtes Profil, aus dem Lebenslauf und Kenntnisse ersichtlich werden. Am Besten beteiligst du dich an fachlichen Diskussionen, bist aktiv im Netzwerk unterwegs, so machst du dich sichtbar. Es gibt durchaus Personaler, die sich dort auf die Suche nach Bewerbern machen, bevor Stellen überhaupt ausgeschrieben werden.

 

Allgemeine Tipps zu Stellensuche und Co.

Wichtig ist: nicht verrückt machen. Alle Angebote zu finden ist fast utopisch. Aber mit unseren Tipps landet der Großteil gewiss unter deinen Fittichen. Und dann heißt es: Bewerbung schreiben. Für einen super duper Lebenslauf findest du hier ein paar gute Tipps, wenn es um das richtige Anschreiben geht, findest du hier gute Hilfestellungen. Und behalte immer im Hinterkopf: Habe Mut zur Lücke. 

Nicht abschrecken lassen, wenn die Qualifikationen nicht zu 100 % auf die eignen passen - das ist ganz oft der Fall. Fachliche Qualifikationen können in Schulungen erlernt werden. Und überzeugend ist eine gute Bewerbung, wenn die eigenen Stärken in Bezug auf das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle zum Vorschein kommen. Die Persönlichkeit muss zur Kultur des Unternehmens passen und das ist hin und wieder wichtiger als die ein oder andere fachliche Qualifikation. Viel Glück bei der Stellensuche! Und wenn du willst, schreib uns deine Fragen zu Stellensuche und Co. bei Facebook.