Informatiker*innen sind die IT-Experten schlechthin – und zwar in ganz vielen Disziplinen.

Was machen eigentlich … Informatiker*innen?

Informatiker*innen sind die IT-Experten schlechthin – und zwar in ganz vielen Disziplinen. Allgemein lässt sich jedoch sagen: Sie entwickeln, warten und optimieren Hard- und Software-Lösungen. 

Sie sind keine nerdigen Typen in dunklen Kellern. Entgegen dem gängigen Klischee haben Informatiker*innen viel Kontakt mit Kunden und Kollegen. Sie lösen komplexe Probleme, dafür ist einiges an mathematisch-logischem Verständnis und Kreativität nötig! 

 
In welchen Bereichen findet man InformatikerInnen?

Informatiker*innen arbeiten längst nicht mehr nur in IT-Unternehmen. Da die Digitalisierung in fast allen Bereichen voranschreitet, sind sie überall gefragt. Man findet sie zum Beispiel in der Medizintechnik, im Finanzwesen, beim Geheimdienst, in der Gaming-Industrie, aber auch immer mehr in der Chemie- und Pharmabranche. 

 

Was machen Informatiker*innen so?

In der Informatik kann jeder seine Nische finden. Grundlegend versteht man die Informatik als "Wissenschaft der systematischen Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen". Sie ist eine Art angewandte Mathematik, die sich in theoretische, praktische und technische Informatik unterteilt. Ein weites Feld, das viele Spezialisierungen zulässt: 

  •     Soft- und Hardware programmieren
  •     Soft- und Hardware entwickeln und installieren
  •     Störungen suchen und beheben
  •     Schaffung, Optimierung sowie Integration von Netzwerken und IT-Infrastrukturen schaffen, optimieren sowie integrieren
  •     Datenbanken sowie Systeme betreiben und betreuen
  •     Künstliche Intelligenz (KI) und Neuronale Netzwerken entwickeln
  •     Kunden betreuen und IT-Support
  •     Systeme vor Computerviren und Computerattacken schützen
  •     Herstellungsanlagen automatisieren
  •     Mitarbeiter*innen und Anwender*innen schulen
  •     Neue Lösungen für spezielle IT-Probleme entwickeln
  •     Und vieles mehr

 

Was man als Informatiker*in auf dem Kasten haben muss

Die wichtigste Fähigkeit ist analytisches, logisches Denken. Ebenso braucht man eine sehr hohe mathematische Begabung. Das erste Semester in Informatik ist oft deckungsgleich mit dem des Mathematik-Studiums. 

Ein umfassendes Wissen über die theoretischen Grundlagen der Informatik ist ebenfalls unerlässlich. Genauso wichtig sind gute Englisch-Kenntnisse, denn Fachliteratur und Fachbegriffe sind häufig in Englisch. 

Mögliche Studiengänge für den Start in eine IT-Karriere sind Informatik, Bioinformatik, Medieninformatik, Medizinische Informatik, Software Engineering, Technische Informatik oder Wirtschaftsinformatik.

 

10 Dinge, die Informatiker*innen genau kennen

  •     Speicher und Arbeitsspeicher
  •     Grundlagen der Informations- und Signalverarbeitung
  •     Binärcodes bzw. zweiwertige Logik
  •     Unterschied zwischen Quellcode & Binärcode
  •     Mensch-Maschine-Interaktion
  •     IP-Adressen & Server
  •     Netzwerke & Datenbanken
  •     Lieblingsprogrammiersprachen
  •     Bugs und Userfehler
  •     Jede Menge Software, Tools und Hilfsmittel

 

Neue Perspektiven in der Forschung

Gerade Pharma-Unternehmen haben es in ihrer Forschung – zum Beispiel für Krebsmedikamente – mit immer größeren Datenmengen zu tun. Über Big-Data-Analyse müssen diese sortiert und ausgewertet werden. Ohne ausgefeilte IT-Kenntnisse wäre es kaum möglich, dies zu bewältigen. Deshalb sind IT-Experten, wie etwa Data-Scientists oder Bio-Informatiker, sehr gefragt. 

Noch größere Perspektiven warten in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz: Bereits jetzt hilft KI-Software dabei, neue medizinische Wirkstoffe zu entwickeln. Auch bei der Auswahl der richtigen Fachliteratur werden Wissenschaftler schon von KI unterstützt. Ähnlich wie bei den personalisierten Vorschlägen von Netflix, schlägt ihnen die Software die richtige Literatur vor. Dies sind nur zwei Beispiele der digitalen Entwicklung in der Pharma-Industrie. 

Hast du Lust auf eine Karriere in der Pharma- oder Chemiebranche? Offene Stellen für IT-Experten findest du in unserer Jobbörse. Falls die passende Stelle nicht dabei ist, versuch’s doch einfach einmal mit einer Initiativbewerbung bei einem Unternehmen deiner Wahl.