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Der Weg zu deinem Anschreiben und wie es dir gelingt - Teil Zwei: Aufbau

Im zweiten Teil dieses Beitrags richten wir den Blick auf die Einleitung, den Hauptteil und das Finale eines Bewerbungsanschreibens. Zudem geht es um eine letzte Überprüfung aller Angaben, Formulierungen und Unterlagen.

Die Einleitung 
Der Einstiegssatz ist wichtig. Er sollte zünden und ein “ich-will-mehr-lesen”-Gefühl erzeugen. Der erste Satz muss knallen. Also: Finger weg von Floskeln und Phrasen wie beispielsweise “Hiermit bewerbe ich mich auf…” oder “Mit großem Interesse habe ich…”

  • Der erste Satz transportiert idealerweise, warum du dich bei dieser Firma bewirbst und mit welcher Motivation. Beschreibe, was dich dort fasziniert (Firmencredo, Produkte, Thema). Schaffe eine Verbindung zwischen dem Unternehmen und dir.
  • Verwende kurze, knackige Hauptsätze. 
  • Aktive Formulierungen - also Verben - sind besonders ausdrucksstark.

Der Hauptteil 
Nachdem du in der Einleitung die Neugierde geweckt hast, geht es jetzt an`s Eingemachte. Hier geht es darum zu zeigen, was du kannst, warum genau du zum Unternehmen passt und warum du dem Unternehmen einen Mehrwert bietest.

Deine Qualifikationen sind mit der wichtigste Teil deines Anschreibens. Hier wird deutlich, ob du für die Stelle geeignet bist. Den Werdegang und die Qualifikationen belegst du am Besten mit konkreten Erfahrungen und Projekten, die du gemeistert hast. Dabei solltest du immer nur Qualifikationen aufzählen, die zu der Stelle passen. Andernfalls verrennst du dich im Qualifikationen-Dschungel.

Du und das Unternehmen, wieso passt das? mach deutlich, wieso ausgerechnet du so gut zu dem Unternehmen passt. Wieso du das Unternehmen nach vorne bringst, wie du das Team bereicherst. 

Der Abschluss
In der Stellenanzeige steht, dass du eine Gehaltsvorstellung angeben sollst? Dann ist hier der richtige Platz. Denn, deine Gehaltsvorstellungen gehören an den Schluss.  Gib an, ob es sich bei der gemachten Vorstellung um den Brutto- oder Nettobetrag handeln. Üblich ist das Jahresgehalt in brutto. Überlege genau, welche Summe angemessen ist. Am besten recherchierst du vorab im Internet branchenübliche und regionaltypische Einstiegsgehälter.  

Den Abschluss deines Bewerbungsschreibens bildet die Grußformel "Mit freundlichen Grüßen". Mit dieser bist du freundlich, respektvoll und erfüllst alle üblichen Standards.

Der Anhang
Im Anhang listest du alle Dokumente auf, die der Personaler im Anhang deiner Bewerbung findet. Also Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden oder Arbeitsproben.

Falls es passt, kannst du bereits im vorangegangenen Anschreiben auf deine Qualifikationen aufmerksam machen: “Wie ich das Projekt XY umgesetzt habe, können Sie in meinem Portfolio sehen”. Vielleicht findest du auch ein anderes Wort für “Anhang”. Beispielsweise: “Mehr über mich”. 

Der finale Check
Lies dir das komplette Anschreiben noch einmal sorgfältig durch. Lass Freunde das Anschreiben noch einmal gegenlesen und kontrollieren. Auch wenn du deine Bewerbung online verschickst, solltest du diese zur Kontrolle ausdrucken. Gegebenenfalls erkennst du so Fehler besser (beispielsweise falsche Formatierungen, unterschiedliche Schriften und Schriftgrößen). 

Typische Fehler wie eine falsche Anschrift oder der falsche Ansprechpartner schleichen sie schnell ein. Kontrolleire folgende Punkte noch einmal genau: 

  • Stimmen die Adressen und Kontaktdaten wie E-Mail und Telefon?
  • Sind der Firmenname, der Ansprechpartner und die entsprechende Anrede richtig geschrieben?
  • Ist die Betreffzeile richtig? Wird der Jobtitel/die Stellenausschreibung genannt?
  • Passt das Datum?
  • Gibt es noch Rechtschreib- und Grammatikfehler?
  • Sind die Anlagen korrekt?
  • Ist eine Unterschrift vorhanden?

 

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