Student - Ab Werk und für den Lebenslauf

Studieren und nebenbei arbeiten, die meisten Studierenden kennen das. Stichwort: Nebenjob. Im Leben gibt es leider nichts umsonst, also muss das Geld her. Ob Babysitten, in der Gastro aushelfen, Nachhilfe geben oder in den Semesterferien in ein Unternehmen reinschnuppern - es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Kasse füllen kann. Für den Lebenslauf das Nonplusultra: Student ab Werk oder Werkstudent.[1]

How to get there

Als Werkstudent muss man an einer Hochschule oder Fachhochschule eingeschrieben sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob man im Bachelor- oder Masterstudium ist. In der Regel geht es darum,  „Unternehmensluft“ zu schnuppern und Einblicke in Tätigkeiten nach dem Studium zu gewinnen.

Meist geht es beim Werkstudent-Dasein um einen begrenzten Zeitraum. Unternehmen beziehen Werkstudenten beispielsweise in ein Team ein, das ein Projekt betreut. Oder die Werkstudenten werden von den Unternehmen mit einem eigenen Projekt beauftragt. So oder so ergibt sich für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Perfekt für Studenten, die leistungsbereit und ambitioniert sind und Geld verdienen wollen. Perfekt für Unternehmen, die gute Leute für ihre ausgeschriebenen Werkstudenten-Stellen suchen.

Win – Win – Werkstudent

Auf der einen Seite profitieren Studenten, die nicht nur etwas Geld verdienen können, sondern auch schon erste Erfahrungen sammeln. Auf der anderen Seite sind Werkstudentenverträge  gut für die Unternehmen. Sie haben die Möglichkeit, jungen Nachwuchskräften ihr Unternehmen vorzustellen, ihnen die benötigten Werkzeuge an die Hand zu geben, um ihren Weg zu finden. Zusätzlich entlasten sie die regulären Mitarbeiter mit ihrer Hilfe.

Arbeitgeber können in dieser Zeit die Werkstudenten etwas genauer unter die Lupe nehmen und erste Eindrücke sammeln. Somit kann eine Werkstudententätigkeit ein ideales Sprungbrett für die Karriere sein: Man kennt sich bereits und kann an diese Kontakte anknüpfen. Denn wer weiß, nicht selten bekommen Werkstudenten nach einem erfolgreich absolvierten Studium eine Stelle angeboten, weil sie bereits Praxiserfahrungen gesammelt haben.

5 Gründe für die Werkstudententätigkeit

  • Du bist über einen längeren Zeitraum angestellt (i.d.R. mind. 6 Monate)
  • Du bist zwar rentenversicherungspflichtig, dafür aber von der gesetzlichen Krankenversicherung und von der Arbeitslosen- sowie Pflegeversicherung befreit (das bedeutet mehr Netto - sprich mehr Cash!)
  • Du verdienst deutlich besser als bei den meisten anderen Nebenjobs
  • Du arbeitest max. 20h/ die Woche und kannst dir oft die Zeit flexibel einteilen
  • Du hast die Möglichkeit in der vorlesungsfreien Zeit auch voll (40h/ die Woche)  zu arbeiten (richtig, noch mehr cash!)

Die To Do’s

Die Aufgaben als Werkstudent können je nach Unternehmen und Tätigkeitsfeld ganz unterschiedlich ausfallen. Oft werden Aufgaben im Marketing und in der Informatik angeboten. Dabei musst du nicht unbedingt aus einem dieser Studiengänge kommen, gewisse Grundkenntnisse können oft ausreichend sein. Unternehmen suchen besonders für neue Projekte „frischen Wind“.

Ob als Assistent der Projektleitung, Mitarbeiter oder Impulsgeber, du kannst dich während deiner Anstellung im Unternehmen voll einbringen. Dabei hast du auch die Möglichkeit, den Umgang mit Kollegen und Führungskräften zu lernen und deine Soft Skills, Kommunikations- und Teamfähigkeit auszubauen. Das wird dir später bei der Jobsuche sehr hilfreich sein. Also los - spannende Projekte warten auf dich!

Money, Money, must be funny…

Wie auch später im Berufsleben ist das Gehalt eines Werkstudenten Verhandlungssache. Mittlerweile herrscht bei den meisten Tätigkeiten der Mindestlohn, so auch bei den Werkstudenten. Das heißt, du bekommst mindestens 8,84€/h. Im Durschnitt erhältst du während des Bachelorstudiums also rund 800€ brutto im Monat. Im Masterstudium sind es rund 850€. Je nach Branche und Tätigkeit kann das Gehalt aber auch deutlich höher ausfallen. Es gibt Tätigkeiten, bei denen du bis zu 2.500€ brutto verdienen kannst. Informiere dich vorher, was in der entsprechenden Branche gezahlt wird und dann heißt es – verhandeln! Auch hier kannst du schon mal für das spätere Berufsleben üben!

Und zum Schluss

Eine Werkstudententätigkeit ist meist mehr als nur ein Nebenjob. Du sammelst erste Berufserfahrungen, lernst den Arbeitsalltag kennen, wirst mit den Strukturen und Vorgehensweisen in einem Unternehmen konfrontiert und hast die Möglichkeit, dabei deine eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und zu stärken. Such’ dir ein Unternehmen und eine Tätigkeit, die dich interessiert und dich weiter bringt. Wie bereits gesagt, ein einfacher Weg, um schon mal eine gute Performance für später abzulegen. Also worauf wartest du? Los geht’s!

P.S.

Du weißt nicht, wo du nach passenden Werkstudentenjobs suchen sollst? Dann schau doch mal bei unseren Jobs vorbei. Auf yourchemistrycareer.com werden immer wieder tolle Werkstudentenjobs angeboten! 

  • [1] Der Einfachheit halber wird hier nur die männliche Form genutzt. Studentinnen sind natürlich genauso gemeint.

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