Wie Sprache im Job den Karriereweg fördert

Du bist wie du sprichst. Wer beruflich also ein paar Sprünge auf der Karriereleiter hinlegen will, muss sich gut ausdrücken können. Aber auch Zuhören und die korrekte Gestik-Mimik-Sprache stehen ganz oben auf der Erfolgsliste. Wir haben die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst:

 

Vielleicht und eventuell? Nicht im Job!

Die Art, wie wir sprechen, hinterlässt bei dem Gegenüber einen Eindruck. Worte wie beispielsweise “vielleicht”, “gegebenenfalls” oder “eventuell”, so genannte Füllworte, zeugen von Unsicherheit. Also: husch, husch, aus dem Wortschatz streichen. So sind die Sätze klarer und Dein Gesprächspartner hört besser zu. Das wird Dich "beflügeln" und Dein Selbstbewusstsein steigern.

 

Die richtige Wortwahl

Für fast jedes Wort gibt es passende Beschönigungen oder einen vorsichtigeren, neutralen Ausdruck. In der Fachsprache spricht man hier von dem so genannten Euphemismus. Etwas Negativem eine nette Hülle verleihen. So kann man beispielsweise “ist doch Quatsch” oder „komisch“ durch „absurd“ ersetzen, “teuer” durch “kostenintensiv“ oder aufwendig.
Der effektivste Weg um den eigenen Wortschatz zu verbessern und vor allem erweitern: lesen, lesen, lesen.
Also, schnapp dir ein Buch und gönn’ dir mal wieder eine Auszeit. Eine, die sich so ganz nebenbei auch auf deine Zukunft auszahlt.

 

In der Kürze liegt die Würze

Auch der achte Nebensatz und das fünfte Kommata bringen kein besseres Ergebnis: lange, verschachtelte Sätze sind tabu. Egal ob in schriftlichen Analysen, Vorträgen oder in Gesprächen. Die Kunst besteht also darin, Zusammenhänge einfach und verständlich klarzustellen - weniger ist häufig mehr. So können die Zuhörer oder Leser besser folgen. Sie sind einfach mehr bei Dir.sind mehr bei dir. Schlussendlich bekommst du also mehr Gehör. Mit den richtigen Inhalten gefüttert, führt das zum Erfolg. was mit den richtigen Inhalten gefüttert zum Erfolg führt.

 

Dialog statt Monolog

Reden und reden und reden - ohne Punkt und Komma?  Das führt zu keinem guten Ergebnis! Besser, sich auch auf das Zuhören konzentrieren. Den Stein ins Rollen bringen und dafür sorgen, dass aus dem Monolog ein Dialog wird. Generell sollte der eigene Redeteil nicht zu groß werden. Wer anderen Raum in einer Kommunikation gibt, zeigt Interesse und bildet die Basis für eine Kommunikation auf Augenhöhe.

 

Ein offenes Ohr

Nur Reden können, reicht nicht aus um im Job Erfolge zu vermessen. Der Harvard-Professor William Ury untersuchte Verhandlungssituationen und wie sich gutes Zuhören auf den Erfolg auswirkt. Es stellte sich heraus, das gute Zuhörer eher und schneller zu einem Verhandlungserfolg gelangen. Durch aktives Zuhören werden Vertrauen und Sympathien gewonnen, die Kommunikation verbessert sich also insgesamt. Das Ergebnis: die eigenen Worte (Ideen, Einwände…)  finden mehr Gehör. Dadurch werden letztlich gestärkte Beziehungen mit Kollegen, dem Chef oder Kunden aufgebaut.
Echtes, offenes Zuhören ist die Grundvoraussetzung für eine offene und lösungsorientierte Verständigung.
Auch können durch das richtige Zuhören Aufgaben schnell und vor allem richtig umgesetzt und kommuniziert werden. Aber Achtung: achte auf die Subtexte deines Gegenüber. Hier lohnt es sich ganz genau hinzuhören UND im zweifel lieber nachzufragen, wenn etwas nicht ganz klar angekommen ist.

 

Unser Körper spricht. Immer – auch wenn wir schweigen

Gestik und Mimik. Es zählen nicht nur die verbalen, sondern auch die nonverbalen Signale die dem Gegenüber gesendet werden. Gestik und Mimik zeigen unbewusst, wie sympathisch dir dein Gegenüber ist. Durch eine reflektierte Körperhaltung und -sprache,

Also gilt: Mehr Erfolg durch reflektierte und aufgeschlossene Körperhaltung. So ist gilt das gezielte Einsetzen von einem natürlichen, aufgeschlossenen Lächeln als Türöffner. Wenn die Hände zu einem “Spitzdach” gefaltet werden, signalisiert dies Überheblichkeit und gleichzeitig Abwehr gegen Einwände. Also eher ein “no go” wenn man im Job erfolgreich sein möchte.  Aber schau doch mal hier, da haben wir schon einmal ganz ausführlich über das Thema “Body Talk” berichtet.



 

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