Neujahr = Neustart - Warum du im neuen Jahr mal auf Alkohol verzichten solltest

Der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, zur köstlichen Weihnachtsgans ein Rotwein oder halt auch einfach der Gin-Tonic bei der Silvester-Sause. Hand aufs Herz: Alkohol gehört bei den meisten Menschen in Sachen “Jahres-Endspurt-Neustart” dazu. 
Alles halb so wild, aber dann ist doch jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen, um eine Runde Alkohol-Detox einzulegen, oder?

Immerhin 16 % nehmen sich das für das kommende Jahr vor. Fakt ist: So geht`s nach der Weihnachtspause mit voller Kraft voraus in das Studium oder den Job. Wir verraten dir, wieso es sich lohnt, VIER Wochen auf Alkohol zu verzichten und wie du die Alkohol-Pause problemlos durchhalten kannst.

 

Wasser statt Wodka

Jeder sollte es sich immer wieder Bewusst machen: bei Alkohol handelt es sich um ein Nervengift. Konsumierst du es zu oft und zu viel, schwächelt dein Körper. 
Aber die gute Nachricht: Schon ein alkoholfreier Monat reicht, um den Körper viel Gutes zu tun. Da kommt “Neujahr = Neustart” doch wie gerufen.

 

Alkoholpause sorgt für besseren Schlaf

Wer angeschickert oder sogar vollkommen betrunken ins Bett geht, schläft zwar gut ein, wird aber in der Nacht öfter wach. Denn durch Alkoholgenuss ist der Schlaf leicht und nicht sehr erholsam. Der Verzicht auf Alkohol sorgt also für einen regenerierenden Schlaf, der dem Körper richtig gut tut und neue Kräfte freisetzt.

 

Alkoholfreie Zeit setzt Energie frei

Es liegt doch auf der Hand: wer bis tief in die Nacht in der Bar versackt, wird den nächsten Tag nicht zum “Produktivsten-Tag-des-Jahres” küren. Couch, Netflix und Fressattacken ahoi! Mehr geht nicht.

Wer eine Alkoholpause einlegt, wird daher deutlich merken, wie viel Energie doch in einem steckt. Ein Morning-Run im Wald oder eine Runde Yoga vor der Vorlesung? Gar kein Thema! Danach voller Tatendrang die neue Aufgabe bewältigen? Kinderkram!

Verkaterte Tage zerren nämlich auf lange Sicht an den Kräften und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit - auch am Arbeitsplatz. Heißt, eine “hochprozentige Pause” bringt dich nicht nur privat voran, sondern auch in Studium oder Job.

 

Power für das Immunsystem

Alkoholkonsum schwächt das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für Infektionen. Durch den Alkohol werden die weißen Blutkörperchen „gelähmt“ und damit schwindet die Kraft der Körperpolizei. Bereits zwei bis vier Wochen Abstinenz können dem Immunsystem helfen, sich zu erholen. Durch die Alkoholpause ist man also besser gegen Krankheitserreger gewappnet und bleibt fit.

 

Auch die Leber freut sich auf die Abstinenz! 

Gönnt man der Leber mindestens vier Wochen Ruhe vom Alkohol, hat sie sich größtenteils wieder erholt – sofern kein problematischer Alkoholkonsum vorgelegen hat. Die geschädigten Leberzellen werden durch neue, funktionstüchtige ersetzt. Innerhalb von zwei Monaten können sich durch den Alkoholverzicht auch nachweisbare Schäden zurückbilden.

 

Tipps, um die Alkoholpause durchzuhalten

Alkohol ist die Gesellschaftsdroge “Nummer Eins” und gehört halt einfach häufig zum Alltag dazu. Ob das Feierabendbier nach einem vollgepackten Uni-Tag mit den Freunden oder das Gläschen Sekt auf einem Geburtstag – überall lauert die Gefahr, schwach zu werden.

Wir haben für dich eine Handvoll Tipps parat, damit du dem Alkohol die kalte Schulter zeigen und deine Challenge durchhalten kannst:

  1. Mache dir immer und immer wieder bewusst, wie sehr sich dein Körper über die Entgiftungsphase freut.
  2. Es muss ja nicht immer ein Wasser sein, damit fühlt man sich auf Partys tatsächlich manchmal “außen vor”. Aber ein alkoholfreies Bier oder ein alkoholfreier Cocktail sind eine tolle Alternative. 
  3. Belohne dich selbst für dein Durchhaltevermögen. Kauf dir etwas Schönes. Etwas, was dir gut tut. Ob das ein schöner neuer Pullover oder Kinokarten sind, vollkommen egal, hauptsache es macht dich glücklich! 
  4. Schon ewig steht eine neue Sportart auf deiner Bucket-List! Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Nutze deine Energie, um aktiv zu werden und deine Vorhaben wirklich umzusetzen.
  5. Sorge für Entspannungsphasen. Wenn sonst ein Feierabendbier deine Entspannung eingeleitet hat, muss eine Alternative her. Wie wäre es mit einem Saunabesuch oder eine Runde Meditation