Wasser schleppen oder filtern? Wie effektiv Wasserfilter tatsächlich sind

The struggle is real. Studenten, Absolventen oder Berufseinsteiger ohne Auto kennen das: Das Schleppen der großen Sixpacks, die mit Wasser gefüllt sind. Quer durch die Stadt oder hoch in den fünften Stock. Es gibt zwar eine Alternative - das Leitungswasser. Aber nicht jeder mag das Wasser aus der Leitung. Vor allem dann, wenn es sehr kalkhaltig ist, schmeckt es eher durchschnittlich gut bis überhaupt nicht.

Um den Muskelkater in den Wasser schleppenden Armen zu vermeiden, kannst du auf Wasserfilter zurückgreifen. Damit sparst du nicht nur Muskelkraft, sondern auch bares Geld, weil du das Leitungswasser einfach filtern kannst.

Wasserfilter - Was ist das und wie funktioniert das?

„Ein Wasserfilter ist eine Vorrichtung zur Verbesserung der Wasserbeschaffenheit“, so die offizielle Definition. Er dient also dazu, das zum Teil sehr kalkhaltige Wasser, das aus der Leitung kommt, zu reinigen und somit die Wasserqualität zu verbessern.

  1. Welche Stoffe kann der Wasserfilter herauslösen? Chlorierte Kohlenwasserstoffe, Pflanzenbehandlungsmittel oder Medikamente – diese Stoffe können durch Aktivkohlefilter herausgefiltert werden. Der Aktivkohlefilter wird am häufigsten gekauft und reicht meistens aus.
  2. Wer sein Wasser perfekt filtern will, sollte einen Filter kaufen, der neben Aktivkohle auch selektive Inonenaustauscher in den Filterkartuschen einsetzt. Dieser Austauscher entzieht hartem Wasser Calcium- oder Magnesium-Ionen (Kalk) und tauscht sie gegen Natrium-Ionen aus.

Was du in Sachen Wasserfilter tun kannst:

  1.    Zunächst ist zu sagen, dass es unterschiedliche Filter gibt, die unterschiedliche Stoffe herausfiltern oder hinzugeben.
  2.   Informiere dich vorher bei deinem Vermieter oder den Stadtwerken, was in deiner Stadt sinnvoll ist. Checke, was aus dem Wasser herausgefiltert werden kann. Je nach Stadt, Leitungen und Wohnbereich kann die Wasserqualität ganz unterschiedlich ausfallen. Hier kannst du nachschauen, wie die Wasserhärte in deiner Gegend ist: Wasserhärte vergleichen.
  3.    Wenn du weißt, welche Art von Filter du brauchst, kann es losgehen.
  4.    Entweder kannst du zu einem Haushaltswarengeschäft oder einem Elektrogroßhandel gehen, oder du bestellst einen Wasserfilter im Internet.
  5.    Falls du von der Auswahl etwas erschlagen bist, schau doch mal hier vorbei. Auf dieser Internetseite findest du einen hilfreichen Vergleich aktueller Wasserfilter: wasserfilter-testsieger.de
  6. Dann heißt es eigentlich nur noch: Wasser marsch!

 Was du über Wasserfilter noch wissen solltest:

  1.    Der Filter sollte häufig gereinigt oder ausgetauscht werden.
  2.    Wenn der Filter/ Austauscher voll ist, können die gefilterten Stoffe geballt wieder in das Wasser gelangen. Von daher: Filterkartuschen häufig wechseln!
  3.    Das Wasser nie länger als einen Tag im Filter stehen lassen, sonst können sich Keime bilden, die sich schnell vermehren.

Es gibt zwar etliche Kritiker, die besagen, dass Wasserfilter nicht wirklich etwas nützen oder teilweise das Trinkwasser noch verschlechtern. Wichtig ist aber, dass man das Wasser nicht so lange stehen lässt, sondern verbraucht. Letztendlich ist es eine gute Alternative zum Wasserschleppen, deshalb sagen wir: Give it a try!

P.S.: Wer sich jetzt denkt: „Ja, aber jetzt hab ich immer noch keine Kohlensäure in meinem gefilterten Wasser“ oder wem das Wasserfiltern zu mühsam ist – schaut doch mal in unseren Artikel: "Digitale Lifehacks: Onlinedienste & Apps, die den Alltag erleichtern", da zeigen wir euch eine super App, die die Wasserflaschen mit Kohlensäure bis nach Hause liefern!